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<journal-title specific-use="original" xml:lang="de">HASBonline – Hefte zur Archäologie des Mittelmeerraumes aus Bern</journal-title>
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<article-title xml:lang="de">Auszug aus Ägypten - zum Claudius Jucker in München</article-title>
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<title>In memoriam Ines Jucker</title>
<p>Im Frühjahr 2012 entschieden Ines Jucker und ihre Töchter, das Marmorporträt des Kaisers Claudius, das sich über 50 Jahre in Familienbesitz befand (<xref ref-type="fig" rid="gf1">Abb. 1</xref>–5), der Glyptothek in München zu übereignen, wo das Bildnis in der Tat auf das glücklichste eine Lücke schliesst. Das gab Gelegenheit, das Werk noch einmal in den Blick zu nehmen, sich mit seinen Eigenarten zu befassen und unser bisheriges Wissen auf seine Stichhaltigkeit zu überprüfen. Eine umfassende Kopien<italic>recensio</italic>, die abschliessende Situierung dieses Claudius in der Gesamtüberlieferung seiner erhaltenen Porträts, ist freilich noch nicht möglich, weil bekanntlich das Corpus der Claudiusporträts noch nicht vorliegt. Doch da dem Versuch der übergreifenden Materialordnung notwendig die konkrete Beobachtung des Einzelbefundes vorauszugehen hat, beabsichtigt diese kurze Notiz, zwei Beobachtungen am und zum <italic>Claudius Jucker</italic> zur Diskussion zu stellen, die zu seiner ‘Verortung’ beitragen können.</p>
<p>Der  eindrucksvolle  Kopf  ist,  während  er  sich  im  Besitz  von  Hans  und  Ines  Jucker befand, zweimal öffentlich ausgestellt gewesen, 1974 im Kunsthaus Zürich. und 1982/83 im Bernischen Historischen Museum., was jeweils mit knappen Katalogtexten begleitet wurde. Von den Autoren der Katalogtexte Alexander von Vietinghoff und Annekatrein Massner, seinerzeit im Abstand eines Jahrzehnts beide Schüler/Schülerin Hans Juckers, erhoffte der Lehrer sich damals den Band <italic>Claudius </italic>im <italic>Römischen Herr­ scherbild</italic>, wozu es nicht gekommen ist. A. von Vietinghoff durfte sich fünf Jahre nach der Zürcher Ausstellung noch einmal zu diesem Herrscherbild in der Sammelpublikation von Porträtplastik aus der Türkei äussern. und urteilte im gleichen Sinn wie zuvor. In der Frage, wo die Werkstatt des <italic>Claudius Jucker </italic>gearbeitet haben mag, kamen die genannten Autoren zu gegensätzlichen Entscheidungen, was hier erneut aufgegriffen werden soll. Ausserdem aber sehe ich – was bisher nie angesprochen wurde – Spuren, die darauf hindeuten, dass auch dieser Claudius ein ‘Palimpsest’ ist, ursprünglich ein Bildnis Caligulas war. Beschreibende Bestandsaufnahme mag versuchen, die Spuren deutlich werden zu lassen.</p>
<p>Der Kopf ist leicht geneigt und zur rechten Seite gewendet. Man wird ihn als Teil einer überlebensgrossen Statue verstehen müssen., eher als Einsatzkopf denn als von einer Statue abgebrochen. Der untere Halsrand ist unregelmässig gebrochen und gibt keine eindeutigen Hinweise. Der fehlende Oberkopf könnte antik in Marmor angestückt und geklebt worden sein. Der Hinterkopf, der Nacken und der hintere Teil des Halses sind unregelmässig gebrochen und zeigen keinerlei Vorbereitung für eine Ergänzung. A. von Vietinghoff vermutete, »der hintere Teil von Kopf und Hals wurde aus einem unbestimmten Grund anscheinend – wie aus einer schrägen Kante vermutet werden kann [hier <xref ref-type="fig" rid="gf3">Abb. 3</xref>] – mit Absicht zum Abplatzen gebracht«.. A. Massner dagegen glaubte, es seien »Hinterkopf und Nacken entweder angestückt oder aus Stuck modelliert«.. Ersteres war beim vorliegenden Zustand technisch–handwerklich nicht möglich, Letzteres ist nicht wahrscheinlich. Die Rückseite ist</p>
<p>Bruchfläche unnicht die Vorbereitung für eine Stuckergänzung. Auch wenn die Porträtisten mit Stuck vervollständigen wollten, wurde die Oberfläche darauf vorbereitet, so dass der Stuck Halt fand..</p>
<p>
<fig id="gf1">
<label>Abb. 1</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 1  Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf2.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>München, Glyptothek DV94, vormals Privatbesitz Hans und Ines Jucker</attrib>
</fig>
</p>
<p>Wir kommen auf den Befund zurück, doch zuvor muss daran erinnert werden – längst ist es klar –, dass die Stirnhaare erhalten sind und dass die Lockenabfolge über der Stirn den Haupttypus des Claudiusporträts wiederholt. Auch die Grundzüge des Physiognomischen sind gegeben: die bewegte Modellierung der Stirn, die tiefliegenden, müden Augen, die markante Zeichnung der Falten von der Nase zu den Mundwinkeln, der verhältnismässig kleine Mund, die Verjüngung des Gesichts zum Kinn hin und dennoch das kräftige Untergesicht, das Kinn fliehend mit dem deutlichen Doppelkinn – alles dies macht das Claudiusporträt im Haupttypus aus.. Dass beim <italic>Claudius Jucker</italic> die Physiognomie in einer stilistisch anderen Gestimmtheit entgegentritt als in der Gruppe der qualitativ differenzierten stadtrömischen Wiederholungen, wird uns später beschäftigen.</p>
<p>Auf beiden Nebenseiten des Halses findet sich hinten neben der weggebrochenen Rückseite eine aufgerauhte, unebene Oberfläche mit Werkzeugspuren (<xref ref-type="fig" rid="gf4">Abb. 4</xref>–5), und links ist die Oberfläche auch ein wenig abgeplattet. In der reinen Vorderansicht (<xref ref-type="fig" rid="gf2">Abb. 2</xref>) ist davon nichts sichtbar, in der Hauptansicht (<xref ref-type="fig" rid="gf1">Abb. 1</xref>) wird der Zustand kaum sichtbar. Für A. von Vietinghoff liess das »an eine Einarbeitung in eine Togaoder Panzerstatue denken«., was nicht eben plausibel ist: Bei einer Panzerstatue wölbt sich der Bausch des <italic>paludamentums </italic>über der Schulter nicht so hoch auf, dass er den Bildhauer behindern würde, bei der normalen Toga liegen <italic>sinus </italic>und <italic>umbo </italic>noch flacher auf der Schulter, so dass man annehmen muss, A. von Vietinghoff habe an eine Toga <italic>capite velato </italic>gedacht. Doch dann müssten weitere Spuren im erhaltenen Bestand sichtbar sein. Wahrscheinlicher scheint mir, dass hier das überlange Nackenhaar eines Caligulaporträts weggearbeitet worden ist, das an vielen Porträtköpfen bis zum Hals hinunterreicht – eine ungewöhnliche, aber für Caligula charakteristische Frisur<xref ref-type="fn" rid="fn10">
<sup>10</sup>
</xref>. Es sind weitere Spuren der Umarbeitung geblieben. Die »nicht ausgearbeiteten Stellen hinter den Ohren«<xref ref-type="fn" rid="fn11">
<sup>11</sup>
</xref> sind rechts mit dem Zahneisen, links mit dem Scharriereisen erfolgte Tilgungen einer dort zuvor vorhandenen Caligula-Frisur (<xref ref-type="fig" rid="gf3">Abb. 3</xref>–5). Der Eingriff erfolgte wohl auch im Zusammenhang mit der Redimensionierung der abstehenden Caligula-Ohren. Die Ohren sind nämlich für die Claudius-Ikonographie entschieden zu klein. Man vergleiche dazu die wichtigen Repliken aus der Kerngruppe des Haupttypus<xref ref-type="fn" rid="fn12">
<sup>12</sup>
</xref> in Schloss Erbach<xref ref-type="fn" rid="fn13">
<sup>13</sup>
</xref>, Braunschweig<xref ref-type="fn" rid="fn14">
<sup>14</sup>
</xref>, Kopenhagen (Abb. 6–7)<xref ref-type="fn" rid="fn15">
<sup>15</sup>
</xref> und Rabat auf Malta (Abb. 8–11)<xref ref-type="fn" rid="fn16">
<sup>16</sup>
</xref>. Deren Ohren fallen umgekehrt durch ihre Grösse auf. Obendrein sind die kleinen Ohren des <italic>Claudius Jucker</italic> nur grob angelegt und unfertig und stehen immer noch auffällig vom Kopf ab – nach der typischen Weise der CaligulaOhren, die sie ja auch an unserem Claudius einmal waren.</p>
<p>Zu den physiognomischen Charakteristika des Claudiusporträts im Haupttypus gehört nach Ausweis der massgeblichen Repliken ein kräftiger, starker Hals und ein weich modulierter Übergang von den Wangen zum Hals. Da musste für die Umschreibung des Caligula zum Claudius nicht gross verschlankt werden. Aber in eben dem Bereich vom Hals über den seitlichen Kiefern zum neuen Claudiusgesicht in den Wangen brauchte es Anpassungen. Davon blieben auf beiden Seiten im Untergesicht Werkspuren ungeglättet stehen. Ob die Abspaltung von Hinterkopf und hinterem Teil des Halses im Zusammenhang mit der Umarbeitung von Caligula zu Claudius – versehentlich oder willentlich – erfolgte oder zu einem anderen Zeitpunkt, lässt sich nicht entscheiden.</p>
<p>Nun also Vorderansicht, Gesichtsausdruck und stilistische Eigenart der Bildhauerwerkstatt. Die Identifizierung mit dem Kaiser Claudius ist unbestritten, aber ebenso deutlich ist, dass dieser Claudius nicht in einer stadtrömischen Kopistenwerkstatt entstanden ist. Die oben genannten Details, die in der stadtrömischen Kerngruppe die Physiognomie des Porträts bestimmen und den Gesichtsausdruck gleichsam herstellen, sind nicht selten in einer gewissen Überdeutlichkeit der plastischen Durchbildung formuliert, was den ‘Realismus’ des Claudiusporträts im Haupttypus prägt. Dagegen steht beim <italic>Claudius Jucker</italic> eine grossflächig vereinheitlichte Spannung der Formelemente. Der Mund hat die volleren Lippen, die Übergänge sind weicher, die Modellierung der physiognomischen Einzelelemente ist weniger prononciert und dadurch der Gesichtsausdruck ausgewogener. Die Brauenbögen fallen nach aussen stärker ab. Auch in der Haarwiedergabe lassen sich die Unterschiede zur Kerngruppe benennen.</p>
<p>
<fig id="gf2">
<label>Abb. 2</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 2 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf3.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>München, Glyptothek DV 94, vormals Privatbesitz Hans und Ines Jucker</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf3">
<label>Abb. 3</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 3  Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf4.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>München, Glyptothek DV 94, vormals Privatbesitz Hans und Ines Jucker</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf4">
<label>Abb. 4</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 4 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf5.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>München, Glyptothek DV 94, vormals Privatbesitz Hans und Ines Jucker</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf5">
<label>Abb. 5</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 5 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf6.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>München, Glyptothek DV 94, vormals Privatbesitz Hans und Ines Jucker</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf6">
<label>Abb. 6 und 7</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
<p>Die einzelnen Haarsträhnen sind weniger deutlich herausgearbeitet. Die Lockenbündel sind flacher und stumpfer gehalten.</p>
</caption>
<alt-text>Abb. 6 und 7 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf7.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>Kopenhagen, Ny Carlsberg Glyptotek I.N. 1948</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf7">
<graphic xlink:href="664271323003_gf8.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
</fig>
</p>
<p>A. von Vietinghoff hatte in seinen beiden schriftlichen Äusserungen den Claudius eine vermutlich kleinasiatische Arbeit genannt, aber wegen der Anstückung des Oberkopfes die Herkunft aus einer Werkstatt in Ägypten offen gehalten. Konkrete Parallelen nannte er weder für das eine noch das andere. A. Massner plädierte im Katalog von 1982/83 mit Entschiedenheit – und sicherlich bestimmt durch die Stückungstechnik – für eine Entstehung in Ägypten und zog als Beleg das Claudiusporträt in Alexandria bei<xref ref-type="fn" rid="fn17">
<sup>17</sup>
</xref>. Doch der Vergleich trägt nicht und überzeugt vielmehr vom Gegenteil, nämlich dass der <italic>Claudius Jucker</italic> nicht in Ägypten gearbeitet sein wird: »Die malerische Formbehandlung des Claudius in Alexandria lässt alle Konturen zerfliessen und sich das Knochengerüst unter der nachgiebigen, beweglich gewordenen Haut auflösen«<xref ref-type="fn" rid="fn18">
<sup>18</sup>
</xref>. Das ist weit von der Stilhaltung unseres Claudius entfernt. Auch ist die Anstückung von Porträtköpfen, die Ergänzung mit Marmorstücken oder Gipsstuck, nicht auf Ägypten beschränkt, wie <italic>exempli gratia </italic>ein 1937 in Rom gefundener Einsatzkopf des Augustus<xref ref-type="fn" rid="fn19">
<sup>19</sup>
</xref> oder der Caligula in Kopenhagen, 1923 aus Istanbul kommend erworben<xref ref-type="fn" rid="fn20">
<sup>20</sup>
</xref>, zeigen.</p>
<p>Werke, die dem <italic>Claudius Jucker</italic> im formalen Habitus nahestehen, lassen sich durchaus benennen. Dazu anschliessend, doch zuvor muss erläutert werden, warum unser Kaiserporträt seit seinem ersten Auftauchen in der Schweiz 1955, als Hans und Ines Jucker es erwarben<xref ref-type="fn" rid="fn21">
<sup>21</sup>
</xref>, von der Angabe »angeblich aus Kleinasien« begleitet ist. Aus dem Auktionskatalog von 1955 stammen die beiden Informationen, dass das Porträt</p>
<p>
<fig id="gf8">
<label>Abb. 8 und 9</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 8 und 9 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf9.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>Rabat (Malta), Roman Villa Museum Nr. 28</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf9">
<graphic xlink:href="664271323003_gf10.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
</fig>
</p>
<p>sich zuvor in der Wiener Sammlung F. von Matsch befand und »angeblich aus Kleinasien« komme. Franz von Matsch (1861–1942)<xref ref-type="fn" rid="fn22">
<sup>22</sup>
</xref>, der Wiener Maler, aus einfachsten Verhältnissen herkommend, Altersgenosse Gustav Klimts und ihm fast 30 Jahre in enger Freundschaft und Ateliergemeinschaft verbunden, hatte mit seinen historistischen Gemälden grossen und frühen gesellschaftlichen und geschäftlichen Erfolg. Nicht diese künstlerischen Erfolge und das gesellschaftliche Ansehen, aber sein Vermögen konnte er über den Krieg 1914/18 und die Nachkriegswirren bewahren. Bereits um 1900 muss seine Privatsammlung beträchtlichen Umfang gehabt haben<xref ref-type="fn" rid="fn23">
<sup>23</sup>
</xref>. Doch was uns fehlt, ist die Vorstellung davon, wie diese Sammlung von Gemälden, mittelalterlichen Holzskulpturen, historischem Bronzedekor und Antiken in dem grossen Atelierbau im Wiener Bezirk Döbling arrangiert war und aufeinander einwirkte. Die Erwerbung der Juckers war begleitet von einem handschriftlichen karierten Blatt, datiert auf den 20. Mai 1925 und unterschrieben von Dr. J. (Julius) Banko (Bankó), dem damaligen Leiter der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien, eine Art Miniexpertise zu dem »Claudier« in 8 Zeilen. Deren letzte lautet: »In Kleinasien gefunden«. Könnte diese Kurzexpertise aus Anlass oder zum Zweck der Erwerbung durch Franz von Matsch geschrieben sein? Und könnte es sein, dass unser Herrscherbild, zu dem wir keinen älteren Hinweis besitzen, damals in den Jahren 1924/25 erstmals im Handel auftauchte<xref ref-type="fn" rid="fn24">
<sup>24</sup>
</xref>?</p>
<p>
<fig id="gf10">
<label>Abb. 10 und 11</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 10 und 11 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf11.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>Rabat (Malta), Roman Villa Museum Nr. 28</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf11">
<graphic xlink:href="664271323003_gf12.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
</fig>
</p>
<p>In der ersten Publikation hiess es bei A. von Vietinghoff auf der Grundlage der Vorinformation »Herkunft angeblich Kleinasien«. Im Sammelband Inan – Alföldi-Rosenbaum<xref ref-type="fn" rid="fn25">
<sup>25</sup>
</xref> dann aber »Sehr wahrscheinlich aus Nordwestanatolien«, bei A. Massner etwas zurückhaltender »Angeblich aus Nordwestanatolien«. Auf Befragen teilte die Autorin liebenswürdigerweise mit: »Einzige Quelle für die Aussage ‘angeblich aus Nordwestanatolien’ waren die Informationen, die mir Hans Jucker gegeben hat«<xref ref-type="fn" rid="fn26">
<sup>26</sup>
</xref>. Juckers Gründe für diese eingrenzende Präzisierung werden wir nicht mehr erfahren.</p>
<p>J. Inan und E. Rosenbaum hatten in ihren Publikationen zur römischen und frühbyzantinischen Porträtplastik in Kleinasien<xref ref-type="fn" rid="fn27">
<sup>27</sup>
</xref> nach den antiken Landschaften Kleinasiens geordnet und damit zumindest suggeriert, man könne einzelne ‘Kunstlandschaften’ erkennen und unterscheiden. Fruchtbar wurde der Ansatz nicht<xref ref-type="fn" rid="fn28">
<sup>28</sup>
</xref>. Doch die <italic>werk­ statt</italic>bedingte Eigenart und Traditionsbildung in wichtigen Oberzentren wie Smyrna, Ephesos, Aphrodisias, Perge und Side wurden durch den Überblick deutlicher und gewannen durch die Neufunde der letzten 35 Jahre weiter an Profil<xref ref-type="fn" rid="fn29">
<sup>29</sup>
</xref>.</p>
<p>Jenseits der Werkstatttraditionen gibt es aber eine allgemeine ionisch-kleinasiatische stilistisch-formale Gestimmtheit unterhalb der Qualitätsebene jener Herrscherbildnisse ersten Ranges, die sich dem Habitus der ‘Reichskunst’, vertreten in den stadtrömischen Kerngruppen, eng anlehnen. Das ist eine Provinzialität, die nicht einfach als Provinzialismus abzutun ist. Sie äussert sich als ein konservativer Klassizismus, der die grosse, einheitliche Form vor der Liebe zum ‘realistischen’ Detail bevorzugt, die grössere Formeinheiten schätzt, wenn auch in dynamischer Gespanntheit und nicht als schlaffe Oberflächen. Die Inseln der östlichen Ägäis gehören auch in der Kaiserzeit und auch mit ihrer Porträtplastik in den kulturellen Kontext des gegenüberliegenden Festlandes. In diesem Sinn sehe ich Parallelen zum <italic>Claudius Jucker</italic> etwa in dem claudischen Privatporträt in Mytilini auf Lesbos (<xref ref-type="fig" rid="gf1">Abb. 1</xref>2–13)<xref ref-type="fn" rid="fn30">
<sup>30</sup>
</xref>, sodann trotz des Zeitabstands bei Porträts des Tiberius, nämlich der Panzerbüste aus Ephesos in Selçuk<xref ref-type="fn" rid="fn31">
<sup>31</sup>
</xref> oder dem Kopf in Basel »aus Kleinasien«<xref ref-type="fn" rid="fn32">
<sup>32</sup>
</xref>. Was an dieser Replik immer als »Besonderheit der Physiognomie«<xref ref-type="fn" rid="fn33">
<sup>33</sup>
</xref> bemerkt wurde, macht den ostgriechischen Habitus aus. Schliesslich ist mit grösserem Abstand auch das Claudiusporträt in Pythagorion auf Samos (<xref ref-type="fig" rid="gf1">Abb. 1</xref>4–15)<xref ref-type="fn" rid="fn34">
<sup>34</sup>
</xref> zu nennen. Auch für diese Problematik erhoffen wir uns weitere Aufklärung durch die künftige Gesamtvorlage des Claudiusporträts.</p>
<p>
<fig id="gf12">
<label>Abb. 12 und 13</label>
<caption>
<title>Marmorbildnis eines Unbekannten.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 12 und 13 Marmorbildnis eines Unbekannten.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf13.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>Mytilini (Lesbos), Archaiologiko Mouseio Inv. 1109</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf13">
<graphic xlink:href="664271323003_gf14.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf14">
<label>Abb. 14 und 15</label>
<caption>
<title>Porträtkopf des Kaisers Claudius.</title>
</caption>
<alt-text>Abb. 14 und 15 Porträtkopf des Kaisers Claudius.</alt-text>
<graphic xlink:href="664271323003_gf15.png" position="anchor" orientation="portrait"/>
<attrib>Pythagorion (Samos), Archaiologiko Mouseio Inv. 44</attrib>
</fig>
</p>
<p>
<fig id="gf15">
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</fig>
</p>
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<bold>Literaturverzeichnis</bold>
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<mixed-citation>BONACASA 1960 N. Bonacasa, Ritratto di Claudio del Museo greco-romano di Alessandria, RM 67, 1960, 126–132</mixed-citation>
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<article-title>Ritratto di Claudio del Museo greco-romano di Alessandria</article-title>
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<mixed-citation>FiTTSCHEN 2010 K. Fittschen, The portraits of Roman emperors and their families: controversial positions and unsolved porblems, in: B. C. Ewald – C. F. Noreña (Hrsg.), The Emperor and Rome. Space, Representation, and Ritual (Cambridge 2010) 221–246</mixed-citation>
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<surname>Fittschen</surname>
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<source>The portraits of Roman emperors and their families: controversial positions and unsolved porblems</source>
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<mixed-citation>HERTEL 2013 D. Hertel, Die Bildnisse des Tiberius. Das römische Herrscherbild I, 3 (Wiesbaden 2013)</mixed-citation>
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<surname>Hertel</surname>
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<source>Die Bildnisse des Tiberius. Das römische Herrscherbild I</source>
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<mixed-citation>iNAN – ROSENBAUM 1966 J. Inan – E. Rosenbaum, Roman and Early Byzantine Portrait Sculpture in Asia Minor (London 1966)</mixed-citation>
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<source>Roman and Early Byzantine Portrait Sculpture in Asia Minor</source>
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<mixed-citation>JOHANSEN 1994 F. Johansen, Catalogue Roman Portraits I. Ny Carlsberg Glyptotek (Kopenhagen 1994)</mixed-citation>
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<source>Catalogue Roman Portraits I. Ny Carlsberg Glyptotek</source>
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<mixed-citation>JUCKER 1979 H. Jucker, Römische Herrscherbildnisse aus Ägypten, ANRW II, 12, 2 (Berlin 1979) 667– 725</mixed-citation>
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<article-title>Römische Herrscherbildnisse aus Ägypten</article-title>
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<mixed-citation>JUCKER – WiLLERS 1983 H. Jucker – D. Willers (Hrsg.), Gesichter. Griechische und römische Bildnisse in Schweizer Besitz. Ausstellung im Bernischen Historischen Museum vom 6. November 1982 bis 6. Februar 1983, 3. Aufl. (Bern 1983)</mixed-citation>
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<source>Gesichter. Griechische und römische Bildnisse in Schweizer Besitz.</source>
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<mixed-citation>KYRiELEiS 1975 H. Kyrieleis, Bildnisse der Ptolemäer (Berlin 1975)</mixed-citation>
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<source>Bildnisse der Ptolemäer</source>
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<mixed-citation>MASSNER 1994 A.-K. Massner, Zum Stilwandel im Kaiserporträt claudischer Zeit, in: V. M. Strocka (Hrsg.), Die Regierungszeit des Kaisers Claudius (41-54 n. Chr.). Umbruch oder Episode? Internationales interdisziplinäres Symposion aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums des Archäologischen Instituts der Universität Freiburg i. Br. 16. – 18. Februar 1991 (Mainz 1994) 159–176</mixed-citation>
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<source>Zum Stilwandel im Kaiserporträt claudischer Zeit</source>
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<mixed-citation>POMPEJi 1974 Pompeji. Leben und Kunst in den Vesuvstädten. Kunsthaus Zürich, 17. Februar bis 15. April 1974 (Recklinghausen 1974)</mixed-citation>
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<source>Leben und Kunst in den Vesuvstädten</source>
<year>1974</year>
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<mixed-citation>SCHMALTZ 1978 B. Schmaltz, Διάδoχoς Kαίσαρι. Zu einem Portrait in Mytilini, AM 93, 1978, 161–170</mixed-citation>
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<surname>Schmaltz</surname>
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<article-title>Διάδoχoς Kαίσαρι. Zu einem Portrait in Mytilini</article-title>
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<mixed-citation>SMiTH ET AL. 2006 R. R. R. Smith et al., Roman Portrait Statuary form Aphrodisias. Aphrodisias II (Mainz 2006)</mixed-citation>
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<surname>Smith</surname>
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<source>Roman Portrait Statuary form Aphrodisias</source>
<year>2006</year>
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<mixed-citation>TÖLLE 1969 R. Tölle, Die antike Stadt Samos (Mainz 1969)</mixed-citation>
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<surname>Tölle</surname>
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<source>Die antike Stadt Samos</source>
<year>1969</year>
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<mixed-citation>TÖLLE-KASTENBEiN 1974 R. Tölle-Kastenbein, Das Kastro Tigani. Samos XIV (Bonn 1974)</mixed-citation>
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<surname>Tölle-Kastenbein</surname>
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<source>Das Kastro Tigani</source>
<year>1974</year>
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<title>Fußnote</title>
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<label>1</label>
<p>poMpe Ji 1974, 39f. Nr. 19 mit 1 Abb. (Text: Alexander von Vietinghoff ).</p>
</fn>
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<label>2</label>
<p>JuCker – WillerS 1983, 98f. Nr. 39 mit 5 Abb. (Text: Annekatrein Massner).</p>
</fn>
<fn id="fn3" fn-type="other">
<label>3</label>
<p>inAn – AlFöldi-roSenbAuM 1979, 82 Nr. 29 Taf. 24, 3. 4.</p>
</fn>
<fn id="fn4" fn-type="other">
<label>4</label>
<p>»H 33, 5 cm. Weisslich–grauer, grosskörniger Marmor. Kleine Bestossungen an Nase, Lippen, Kinn und in der linken Gesichtshälfte. Die obere Schädelkalotte fehlt, stattdessen eine geglättete, schräg zum Gesichtskontur verlaufende Fläche. Keine Dübellöcher,...« JuCker – WillerS 1983, 98f.</p>
</fn>
<fn id="fn5" fn-type="other">
<label>5</label>
<p>poMpe Ji 1974, 39f.</p>
</fn>
<fn id="fn6" fn-type="other">
<label>6</label>
<p>JuCker – WillerS 1983, 98f.Ein Auszug aus Ägypten – Zum Claudius Jucker in MünchenDietrich WillersIn memoriam Ines Jucker</p>
</fn>
<fn id="fn7" fn-type="other">
<label>7</label>
<p>Am Por trät des Ptolemaios IV. in Alexandria (kyrieleiS 1975, Taf. 50f.) wurde hinten eine Ver tiefung geschaffen und wurde die Oberfläche mit dem Scharriereisen vorbereitet. Derlei Verfahren finden sich alleror ten (kyrieleiS 1975, 130–132 und Taf. 13. 24. 38. 64. 86).</p>
</fn>
<fn id="fn8" fn-type="other">
<label>8</label>
<p>Zum Claudiuspor trät: JuCker – WillerS 1983, 261 zu Nr. 118 mit Lit.; MASSner 1994, 159–176 mit 22 Abb.; boSChung 1993b, 70f.</p>
</fn>
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<label>9</label>
<p>poMpe Ji 1974, 39f.</p>
</fn>
<fn id="fn10" fn-type="other">
<label>10</label>
<p>boSChung 1989, Taf. 2. 5. 11. 25 und passim.</p>
</fn>
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<label>11</label>
<p>poMpe Ji 1974, 39f.</p>
</fn>
<fn id="fn12" fn-type="other">
<label>12</label>
<p>Zur Terminologie: Seit der Neukonzeption der Reihe Das Römische Herrscherbild mit dem Band zu Caligula (<xref ref-type="bibr" rid="redalyc_664271323003_ref2">Boschung 1989</xref>) üblich geworden; siehe auch zuletzt FittSChen 2010, 224; hertel 2013 , passim.</p>
</fn>
<fn id="fn13" fn-type="other">
<label>13</label>
<p>FittSChen 1977, 55–58 Nr. 17 Taf. 19.</p>
</fn>
<fn id="fn14" fn-type="other">
<label>14</label>
<p>FittSChen 1977, 55 Liste Nr. 11; MASSner 1994, 160 <xref ref-type="fig" rid="gf1">Abb. 1</xref>–2.</p>
</fn>
<fn id="fn15" fn-type="other">
<label>15</label>
<p>JohAnSen 1994, 146f. Nr. 61 mit 4 Abb.</p>
</fn>
<fn id="fn16" fn-type="other">
<label>16</label>
<p>FittSChen 1977, 46 Nr. 7.</p>
</fn>
<fn id="fn17" fn-type="other">
<label>17</label>
<p>Alexandria, Museum Inv. 25713. bonACASA 1960, 126–132 Taf. 37. 38; JuCker 1979, 690. 695–697 Taf. 28, 19. A. Massner sieht es heute distanzier ter: »Mit einem gehörigen Schuss Intuition und jugendli-cher Unbefangenheit hatte ich damals den Kopf nach Ägypten verpflanzt, was Hans Jucker vehement zurückwies« (brieflich 7. 1. 2014).</p>
</fn>
<fn id="fn18" fn-type="other">
<label>18</label>
<p>JuCker 1979, 690.</p>
</fn>
<fn id="fn19" fn-type="other">
<label>19</label>
<p>boSChung 1993A, 175f. Kat.-Nr. 162 Taf. 92. 149, 7 aus griechischem Inselmarmor, z. Zt. in der Cen-trale Montemar tini an der Via Ostiense ausgestellt.</p>
</fn>
<fn id="fn20" fn-type="other">
<label>20</label>
<p>JohAnSen 1994, 136f. mit 4 Abb.</p>
</fn>
<fn id="fn21" fn-type="other">
<label>21</label>
<p>Galerie Fischer, Luzern. Auktionskatalog 21. 6. 1955, 21  Nr. 239 o. Abb.</p>
</fn>
<fn id="fn22" fn-type="other">
<label>22</label>
<p>Museen der Stadt Wien (Hrsg.), Franz von Matsch. Ein Wiener Maler der Jahrhunder twende. 75. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien. Karlsplatz 12. Nov. 1981 bis 31. Jänner 1982 (Text: Herber t Giese).</p>
</fn>
<fn id="fn23" fn-type="other">
<label>23</label>
<p>Österreichische Kunsttopographie 2 (1908), 415–430; H. Kenner, CVA Wien 1 (Deutschland 5): Wien, Universität und Wien, Professor Franz v. Matsch (1942).</p>
</fn>
<fn id="fn24" fn-type="other">
<label>24</label>
<p>Die Jahre von 1923 bis 1926 erscheinen gelegentlich als Erwerbungsjahre von Antiken »aus Kleinasi-en« in Museen und Sammlungen, z.B. für den Caligula in Kopenhagen (oben Anm. 20), von boSChung1989, 41–43 als Sonderfall der Caligula-Typologie beschrieben, oder für den Tiberius in Berlin, 1926 »aus Kleinasien« erworben, hertel 2013, 145f. Nr. 24. Ist derlei womöglich eine Sekundärfolge der ‘Kleinasiatischen Katastrophe’ von 1922/23, als die Umwälzung der Bevölkerung zwischen Griechen und Türken für so viele Siedlungen an den Küsten Kleinasiens Umbrüche auslösten? Taucht da ein altes und spezielles Problem von ‘Raubkunst’ auf?</p>
</fn>
<fn id="fn25" fn-type="other">
<label>25</label>
<p>Cf. Anm. 3.</p>
</fn>
<fn id="fn26" fn-type="other">
<label>26</label>
<p>Brief vom 7. 1. 2014.</p>
</fn>
<fn id="fn27" fn-type="other">
<label>27</label>
<p>inAn – roSenbAuM 1966 und der Folgeband inAn – AlFöldi-roSenbAuM 1979.</p>
</fn>
<fn id="fn28" fn-type="other">
<label>28</label>
<p>FittSChen 1973, 48–50 und passim.</p>
</fn>
<fn id="fn29" fn-type="other">
<label>29</label>
<p>z. B. SMithetAl. 2006.</p>
</fn>
<fn id="fn30" fn-type="other">
<label>30</label>
<p>Schmaltz 1978, 161–179 Taf. 47–50 (Lesbos liegt im Übrigen gegenüber von »Nordwestanatolien«).</p>
</fn>
<fn id="fn31" fn-type="other">
<label>31</label>
<p>hertel 2013, 138 Nr. 7 Taf. 1. 2. 13, 1. 2. Der Eindruck mag durch die moderne Reinigung beeinflusst und veränder t sein.</p>
</fn>
<fn id="fn32" fn-type="other">
<label>32</label>
<p>hertel 2013, 140f. Nr. 13 Taf. 14.</p>
</fn>
<fn id="fn33" fn-type="other">
<label>33</label>
<p>hertel 2013 , 14 0 f .</p>
</fn>
<fn id="fn34" fn-type="other">
<label>34</label>
<p>tölle 1969, 110f. Abb. 63; tölle-kAStenbein 1974, 174 <xref ref-type="fig" rid="gf3">Abb. 3</xref>27; SChMAltz 1978, 164 Taf. 49, 1.</p>
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